Klara Bellis: „Trywwidt“

TrywwidtManchmal ist Facebook eine Fundgrube. Man surft und schaut nach, was die Freunde so treiben – und stößt dabei auf das eine oder andere Perlchen. Wer sagt, dass hinter einer erfolgreichen Autorin ein großer Verlag stecken muss? Früher war das möglicherweise so. Die Zeiten haben sich aber geändert. Autoren sind selbstbewusster geworden. Sie arbeiten mit Testlesern, wollen konstruktive Kritik und versuchen eine Publikation schließlich auf eigene Faust. So manche Autorin, so mancher Autor ist auf diesem Weg bereits von einer großen Leserschaft entdeckt worden.

Und nun habe ich Klara Bellis „Trywwidt“ entdeckt. Mit mir haben das einige hundert weitere Leser getan. Trywiddt kommt an. Trywwidt wird gemocht. Die Autorin hat einen Nerv getroffen, nämlich den der Menschen, die sich gerne in eine andere Welt entführen lassen. „Trywwidt“ klingt nach Fantasy – und es ist Fantasy. Allerdings mal ganz anders. Trywwidt spielt nämlich in der Realität, die wir kennen. Diese Realität steckt allerdings voller Vampire und Elfen. Der feine Humor der Autorin zieht sich durch jede Zeile und der Schreibstil ist angenehm und erfrischend. Mit „Trywwidt“ hat Klara Bellis ihr Romandebüt hingelegt und schaut man sich den Verkaufsrang bei Amazon hat, war das bis jetzt schon recht erfolgreich. Manche Leser sprechen von einer Meisterleistung, andere nennen das Buch „genial“ und die Autorin sowieso.

Unser Fazit: „Trywwidt“ ist mehr als lesenswert. Es ist ein Buch, mit dem sich schon so mancher Leser die Nacht um die Ohren geschlagen hat, weil er oder sie sich nicht lösen konnte.

Über die Autorin

Klara Bellis, 1973 in Sachsen-Anhalt geboren, verfasste schon als Kind Geschichten und zeichnete Cartoons. Später konzentrierte sie sich auf Schule und Studium, wobei das Konzentrieren auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben meist daran scheiterte, dass sie nächtelang Bücher las, wenn sie nicht gerade an der Staffelei stand, um Bilder zu malen. Zum Schreiben kam sie durch das Verfassen von Artikeln, Pressemitteilungen und Fachtexten. Ihre ersten freien Texte veröffentlichte sie unter dem Namen „Bellis“ in einer Kulturcommunity, wo sie großen Anklang fanden. Das Schreiben und Veröffentlichen als Indie-Autorin war der nächste, daraus resultierende Schritt.

Klara Bellis sucht und findet im Alltäglichen das Skurrile. Die Realität ist für sie ein Schleier hinter dem ungeahnte Möglichkeiten warten. Man braucht nur genau hinzuschauen, dann kann man sie mit Worten festhalten und auf diese Weise sichtbar machen. Und wo wir gerade bei Sichtbarkeit sind: Klara Bellis hat natürlich auch eine Homepage und ist außerdem bei Facebook vertreten.

 Klara Bellis über ihr Buch:

„Trywwidt“ ist ein echtes Internetkind. Inspiriert durch das Foto einer grünhaarigen Cyberpunkerin, das ich 2012 auf Facebook entdeckte, entstand die Idee zu einer kleinen Textskizze. Kaum hatte ich die paar Zeilen veröffentlicht, kam seitens zufälliger Leser immer wieder die Frage auf, wie es denn weiterginge und ob man darüber nicht mehr lesen könne. Ohne zu ahnen, worauf ich mich da einlassen würde, beschloss ich, einfach weiterzuschreiben und die ganze Geschichte zu erzählen. Nach knapp drei Jahren Schreibarbeit und 643 Seiten ist die Geschichte um „Trywwidt“, die grünhaarige Elfe auf der Jagd nach einer dämonischen Pflanze, endlich fertig erzählt.

Entstanden ist eine intelligente und durchaus humorvolle Lektüre, in der sich alles um die Angst vor dem Scheitern, Vertrauen, Toleranz, Freundschaft und manchmal auch ein klein wenig um die Liebe dreht.

TrywwidtKlappentext

Käferkacke! – Die Elfe Trywwidt hat es vermasselt. Ausgerechnet während ihrer Wache ist die gefährlichste aller Pflanzen aus dem Gewächshaus verschwunden: die »Kaiserin der ewigen Nacht«. Die gesamte Menschheit ist in Gefahr. Schnell weiß Trywwidt, wo die blutsaugende Pflanze steckt: ausgerechnet bei Klaus, dem wohl vertrotteltsten Botaniker der Welt!

Die Zeit wird knapp. Gestrandet in der Menschenwelt, sucht die Elfe einen Verbündeten für ihre Jagd auf die Blutsaugerin. Am besten einen, der sich ebenfalls mit dem Saugen von Blut auskennt. Aber kann sie ihrem Helfer wirklich vertrauen? Schon bald muss Trywwidt begreifen, dass die mörderische Pflanze ihr geringstes Problem ist.

Wer wissen will, was die »Kaiserin der ewigen Nacht« mit der Pest im Mittelalter zu tun hat; wie wundersam die Erotik zwischen Elfen und Vampiren ist und mit welchen absonderlichen Schimpfwörtern Elfen nur so um sich werfen, ist hier bestens aufgehoben.

Klara Bellis’ Roman ist unglaublich spannend und höchst amüsant. Für alle Fans von toughen Heldinnen, finsteren Schurken und Vollmilchschokolade.

Hinweis für Allergiker: ACHTUNG! Dieses Buch kann Spuren von Elfen, Vampiren und Pflanzenbiochemikern enthalten.

Copyright: Titelfoto und Coverbild mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

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Veröffentlicht in Bücher, Freizeit

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